Lucky 7 – bis hierher vielen Dank. HVH7: Applaus, es ist vorbei – der Sieger steht fest.!
Liebe Leserin, lieber Leser,
sollten Sie womöglich wirklich alle Teile meiner HVH-Serie gelesen haben — möglicherweise sogar alle sieben auf einen Streich — dann bin ich echt stolz auf Sie und fühle mich geehrt, freue mich, und so’n Kram. Den ersten Teil hätte ich auch noch schmunzelnd gelesen. Ja, ich muss zugeben, der erste Teil hätte mir gefallen und ich hätte die dabei entstehende Motivation dazu benutzt, auch die Fortsetzungen zu lesen. Aber irgendwann nach dem dritten oder vierten Teil hätte ich wahrscheinlich aufgehört, zu lesen. Es wäre mir zu anstrengend, verwirrend und sinnlos gewesen.
Ich kann Ihnen garnicht sagen, was ich mir beim Schreiben dieses Sieben-Teilers gedacht habe. Anfangs wollte ich damit etwas kommunizieren. Klares Ziel, eindeutiger Empfänger und der Umstand: Blog, Öffentlichkeit, es lesen sehr viele Menschen (mit), war eigentlich nur Mittel zum Zweck. Weil ich bisschen feige war. Aber direkt über Gefühle sprechen — ist halt nicht immer so einfach. Ich habe also den ersten Teil geschrieben und war mir ziemlich sicher dessen, dass der Adressat schon verstehen würde, was ich meine. Vielleicht hat er das sogar – aber ein Feedback in irgendeine Richtung, im Bezug auf das, habe ich nie erhalten. Im weiteren Verlauf habe ich meinen Blog hier einfach als “Frust-Ventil” benutzt. Ich habe alles, was ich dachte, fühlte und sonst so meinte in eine neutrale Verpackung gestopft, die Streithähne Herz und Kopf (jetzt wissen Sie, wer in Teil 6 so nett gechattet hat — H. und K., na, klingelt’s?), Heart und Head Ihren schmerzvollen Krieg ausrichten lassen und alles in irgendeiner Form aufgeschrieben.
Wissen Sie, im Kopf habe ich immer gewusst dass es einfach nur Jemand war, den ich halt kennengelernt habe. Dass es keinen Grund für weitere Hoffnungen oder gar einen Anspruch auf mehr gibt. Mein Kopf – ähm Verzeihung; ich meine natürlich mein hochentwickeltes Telegehirn – hat also die ganze Zeit über schon funktioniert. ‘N bisschen. Irgendwie. Aber mein verfluchtes Herz hat nicht zugehört; hat mich von Wolke 7 in den siebten Kreis der Hölle geschleudert – und zurück. Wie man sich da fühlt? Das haben Sie gelesen. Ganz bei Trost war ich da sicher, das Ein oder Andere mal, nicht.
Manchmal, wenn ich ein, zwei oder auch drei Tage später die HVH-Artikel nochmal durchgelesen habe, ist mir erst aufgefallen, dass es sich dabei um Selbstgespräche gehandelt haben muss. Der kühle, smarte Kopf versucht, das durchgeknallte Herz irgendwie wieder auf den Boden der Tatsachen zu zerren. Hat leider erst funktioniert, als es zu spät war. Ich hatte den Salat – sonderlich geschmeckt hat er mir nicht.
Er war wirklich schnell da. Würde das in ‘nem Restaurant so schnell gehen, wär’s ja toll. Ich schweif schon wieder ab, ne? – Also: HVH5 entstand in dem kurzen Zeitraum, in dem ich nicht wusste, was bei meinem Schwarm eigentlich abgeht. Dass was abgeht, hat mein schlaues Köpfchen eigentlich ausgeschlossen; weil: er hat ja viel zu tun, demnach keine Zeit für mich und ergo: auch nicht für Andere. Ich Milchmädchen. Hätte ich früher mal auf mich gehört und diese Rechnung abgeschlossen. Aber ich wollte ihn. Um jeden Preis. Hat nicht geklappt. Schade.
Bevor ich hier zu garkeinem Ende mehr finde:
HVH ist der komplette Zyklus einer “Verliebtsein-Phase”. Wenn die Kooperation von Heart und Head von jetzt auf gleich gekündigt, der protestierende Kopf von BigBoss Heart fristlos entlassen und jeglicher Bezug zur Realität verweigert wird. Quasi alles vom verlieben bis zum auf-die-Fresse-fliegen.
Okay, der Sieger steht fest – ich bin’s leider nicht, die Schokolade geht an den Höchstbietenden. Aber ich bin überzeugt: hätte ich die passende Gelegenheit gehabt, gäb’s jetzt lecker Kinderriegel. xD
Ich hoffe, Ihnen hat’s Spaß gemacht — mir währrenddessen eher nicht ;) — schreiben Sie mir Ihre Kommentare, ich würde mich echt freuen.
So long – viele Grüße, machen Sie’s gut! =)
kAyJaY
P.S. @Schokolal… Hab Dich lieb, Hase! :D